Neubau Volksschule Stöckacker: Präzise Planung für anspruchsvollen Holzbau
Beim Neubau der Volksschule Stöckacker im Westen von Bern schreiten die Bauarbeiten zügig voran. Das Projekt zeigt eindrücklich, wie präzise Planung, enge Koordination und digitale Modellierung zusammenspielen müssen – insbesondere bei einem Holzbau mit hohen Anforderungen an die Gebäudetechnik.
Einige spannende Einblicke aus der aktuellen Bauphase:
Holzbau mit höchster Präzision
Da Bohrungen vor Ort nicht vorgesehen sind, ist eine frühzeitige und sehr genaue Koordination aller Installationen entscheidend. Sämtliche Leitungsführungen müssen bereits in der Planung exakt festgelegt werden.
Elektroinstallation über definierte Trassen
Die Leitungsführung erfolgt über Leerrohre, die geschossübergreifend auf definierten Trassen geführt werden. Dieses System ermöglicht eine strukturierte und effiziente Installation.
Sichtbare Tragstruktur
Sowohl Primär- als auch Sekundärträger bleiben im fertigen Gebäude sichtbar. Diese Lösung ist architektonisch attraktiv, stellt jedoch hohe Anforderungen an Planung und Ausführung.
Grosszügiges Untergeschoss
Dank der überhohen Turnhalle (über 4 Meter) entsteht im Untergeschoss ausreichend Raum für die Verteilung der Hauptleitungen der Gebäudetechnik.
Nachhaltige Energieversorgung
Das Energiegründach wird mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet und leistet so einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Energieproduktion.
Turnhalle mit Oblicht und NRWA
Ein Oblicht sorgt für Tageslicht in der Turnhalle und ist gleichzeitig Teil der natürlichen Rauch- und Wärmeabzugsanlage (NRWA), welche die Sicherheit im Gebäude gewährleistet.
Gebäudetechnik-Zentrale
Die HLKS-Zentrale umfasst drei Lüftungsgeräte, Frischwasserstationen sowie Heizungsspeicher. Ergänzt werden diese durch einen Kältespeicher und einen Fettabscheider für die Gastronomie.
BIM als Planungsgrundlage
Alle Gewerke der HLKSE wurden vollständig modelliert und koordiniert. Building Information Modeling (BIM) bildet damit eine zentrale Grundlage für die präzise Umsetzung auf der Baustelle.
Ein herzliches Dankeschön an alle beteiligten Unternehmen sowie an alle Projektbeteiligten für die engagierte Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank gilt unserem Projektleiter Raphael Strahm.


